Entschuldigt die lange Postpause, ich habe eine üble Grippe bekommen... But, to topic:
Mal ganz ehrlich: Wer von uns ist mit seiner Haarfarbe ganz zufrieden? Ganz, komplett, vollständig zufrieden?
Eigentlich wünschen wir uns doch alle eine kleine Sache: Vielleicht soll ein bereits vorhandener Rotstich sichtbarer werden, vielleicht alles einen Hauch goldener, vielleicht die Reflexe in schwarzem Haar blau statt weiß werden....
Es gibt Möglichkeiten, auf natürlichem Wege kleine Veränderungen zu erzielen. Denn: Haare natürlich färben geht nicht nur mit Henna, und es muss auch nicht immer Rot sein! Gerade Blondtöne (inklusive dunkel- und aschblond!) sind eigentlich die Kandidaten schlechthin für kleine Veränderungen der Haarfarbe.
Mit den unten genannten Methoden wird man aber wirklich nur kleine Veränderungen erzielen. Nach einer Honigpackung wird niemand Dich fragen, ob Du dir die Haare blondiert hast, nach eine Cassia-Behandlung werden auch nur hellhaarige Menschen (grau bis helles mittelblond) auf den leichten Goldschimmer angesprochen werden. Es handelt sich also um subtile Dinge, nur winzige Unterschiede. Vieles wird nur euch selbst auffallen. Einzig das Henna Gloss sollte vorsichtig angewendet werden, sonst seit ihr hinterher mit Pech ein ungewollter Rotschopf.
Haare aufhellen mit Honig
Honig enthält ein Enzym, dass Peroxid bildet. Peroxid ist wohl allen geläufig: Es blondiert und ist wesentlicher Bestandteil aller Blondierungen. Jedoch ist das Peroxid im Honig nur in ganz geringen Mengen vorhanden, also, ihr werdet vermutlich als einzige den Effekt sehen können, erst nach mehreren Anwendungen wird ein Unterschied wirklich von anderen bemerkbar sein, wenn sie z.B. Fotos vergleichen.
Achtung: Honig bitte nur bei Blond- und eventuell ganz hellen Brauntönen verwedenden, niemals auf dunkleren Brauntönen oder gar schwarz, das kann eventuell gräulich werden, habe ich gelesen!
Anleitung: Warmes Wasser (bitte keine Spülung, nur mit Wasser ist ein Peroxidgehalt erwiesen) und Honig vermischen. Ein gutes Verhältnis wäre z.B. 1:5 oder 1:6, wenn ihr die Haare vor der Behandlung nicht nass macht, sind auch 1:8 oder 1:10 gut.
Dann macht man die Haare nass (nicht unbedingt notwendig) und matscht sich die Honigpampe ins Haar. wichtig ist, das ganze warm zu halten und es darf nicht austrocknen! Also ein feuchtes Baumwolltuch und dann ein flauschiges Handtuch drumwickeln. Optimal sind etwa 40 Grad, wenn ihr glaubt, es ist zu kalt, können Wärmepads, Kirschkernkissen o.ä. abhilfe schaffen.
Einwirken lasst ihr das ganze am Besten so zwischen 2 und 10 Stunden.
Ich habe das selbst auch schon dreimal gemacht, es ist echt ein netter Effekt: Bei mir werden meine natürlichen Strähnchen betont, es trocknet nicht aus und macht mein Haar etwas goldiger, was toll zu mir passt.
Achtung: Honig zieht massiv chemische Haarfarbe und kann auch Henna ziehen!
Gold- bzw. Rotstich mit Cassia und Henna Gloss
Cassia ist eine Pflanze, die wie Henna angewendet wird. Sie zaubert einen zarten Goldton in euer Haar, graue Haare werden goldblond. Sehr reizvoll sieht das bei allen aus, deren Haare von natur aus (dunkel) Blond sind und gerade ergrauen: Das Cassia macht die grauen Strähnen goldblond und ihr bekommt einen echt schönen Effekt.
Cassia hellt nicht auf, es macht eure Farbe nur wärmer und goldiger.
Manche sehen aber auch gar keine Farbveränderung: Ich z.B. mache gerne Cassia-Kuren und meine Farbe ändert sich danach nie.
Cassia kann je nach Haar unterschiedlich stark färben: Bei manchen nicht oder nur gaaanz leicht, andere bekommen echt starke Wirkungen. Eine Probesträhne zeigt euch, wie es bei euch wirkt!
Für Henna Gloss kocht ihr Henna mit Wasser etwa eine Viertelstunde lang auf mittlerer Hitze. Dann filtert ihr das Henna raus, nehmt euch den Henna-Tee und vermischt ihn nach belieben mit Spülung. Nach der Wäsche tragt ihr das Gemisch, also den Henna Gloss, auf und lasst ihn zwischen 5 Minuten und einer halben Stunde einwirken, je nachdem, wie stark die Farbveränderung sein soll. Das Ergebnis ist ein rötlicher Stich.
Haare abdunkeln mit schwarzem Tee
Nach der Wäsche starken schwarzen Tee als letzte Rinse ins Haar geben. Es dunkelt die Haare gaaanz leicht ab, der Effekt ist auswaschbar, also, nach der nächsten Wäsche ist der Effekt verschwunden.
Achtung: Nur bei dunklem Haar anwenden! Helle Haare könnten einen Grünstich bekommen oder gräulich werden!
Kamillentee für Goldreflexe
Auch diese Methode verwende sehr gerne: Einfach Kamillentee als letzte Rinse ins Haar geben und dann habt ihr schöne goldene Reflexe. Bei allen schon so warmen Blondtönen wirkt das sehr schön. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr euch mit den noch nassen Haaren nach der Kamillentee-Rinse in die Sonne setzt und sie trocknen lasst, hellt das auf!
Aufhellen mit Zitronensaft
Einfach mit purem Zitronensaft oder einem 50:50 Gemisch aus Zitronensaft und Wasser die Haare nassmachen und ab in die Sonne! Nur mit UV-Licht kommt die Wirkung zustande! Danach bitte die Haare Waschen, das Zeug wirkt sonst sehr austrocknend und sollte nicht im Haar bleiben.
Honig und Cassia benutze ich gerne, aber selten. Eine Cassia-Kur gönne ich mir wegen der Sauerei vielleicht zwei, dreimal im Jahr. Zu Neujahr und zum Geburtstag ;-).
Honig habe ich jetzt dreimal getestet und mag den Effekt. Das möchte ich vielleicht alle drei Monate mal machen.
Kamillerinsen mache ich sehr oft, weil ich diese Goldreflexe sehr mag und sie meiner Haut schmeicheln.
Habt ihr schon mal eine dieser Methoden getestet?
Freitag, 28. Juni 2013
Donnerstag, 20. Juni 2013
TAG: 10 Fragen
Huhu!
Anita von www.anitaswelt.wordpress.com hat mich getaggt-ein ganz großes Danke an dieser Stelle!
Die Regeln:
- den Tagger verlinken
- die 10 Fragen des Taggers beantworten
- sich selbst 10 Fragen ausdenken und
- bis zu 10 andere Blogs taggen, die unter 200 Follower haben!
- nicht zurück an den eigenen Tagger taggen!
Also nun die 10 Fragen:
Es handelt von der Unfähigkeit und Unnötigkeit von Lehrern *lol*.
Meine 10 Fragen
1. Hand aufs Herz- was ist deine kleine Ernährungs-Sünde?
2. Hund oder Katze?
3. Was ist Dein Lieblingsland/Deine Lieblingsstadt?
4. Welche Zeitschrift liest Du am liebsten?
5. Hast Du eine komische/peinliche/nervige Angewohnheit? Welche?
6. Magst Du eher süße Snacks wie Schokolade oder würzige wie Chips?
7. Was war in der Grundschule dein Lieblingsfach und mochtest Du es auf der weiterführenden Schule auch noch?
8. Magst Du Krimis?
9. Welches Lied kannst Du überhaupt nicht leiden?
10. Wenn Du dir alte Fotos aus deinem 14. Lebensjahr ansiehst: Welche Beauty- und Stylingtipps würdest Du deinem früheren Ich geben?
Ich tagge
Heike von haselnussblond- weil ich ihre Kraft gegen den Haarausfall bewundere, und mit ihren Bildern meine Wand tapezieren könnte, weil die einfach wunderschön sind!
Vanessa von haartraumfrisuren- weil ihre Frisurentutorials mich vor mancher Katastrophe bewahrt haben!
Lenja von waldelfentraum- weil ihre Outdoor-Fotos so herrlich anzusehen sind und ich es bewundernswert finde, mit welcher Disziplin sie ihr Sportprogramm verfolgt!
Louisa von growbeyondyourlimits- weil ihre Pflegetipps mich schon vor manchem Bad-hair-day bewahrt haben!
LG,
Aschblondine
Anita von www.anitaswelt.wordpress.com hat mich getaggt-ein ganz großes Danke an dieser Stelle!
Die Regeln:
- den Tagger verlinken
- die 10 Fragen des Taggers beantworten
- sich selbst 10 Fragen ausdenken und
- bis zu 10 andere Blogs taggen, die unter 200 Follower haben!
- nicht zurück an den eigenen Tagger taggen!
Also nun die 10 Fragen:
1. Welches ist Dein Lieblingsgetränk? Was magst Du gar nicht?
Mein absolutes Lieblingsgetränk ist Leitungswasser. Wirklich! Klar, ich trinke gerne mal eine Cola, aber auf Dauer fände ich den Geschmack langweilig. Nur Wasser kann ich wirklich immer trinken.
Überhaupt nicht leiden kann ich Sprite, Alkohol und Apfelsaft. Sprite ist einfach nur scheußlich, Alk mir viel zu bitter und obendrein ungesund, und Apfelsaft viel zu süß!
2. Ohne welche fünf Dinge gehst Du nicht aus dem Haus?
Mein VVS-Abo für Bahn und Bus, ein Haargummi für Notfälle, fünf Euro in meiner linken Socke (kein Witz!), meinen heißgeliebten Füller und ein Blatt Papier, eine Wasserflasche muss auch immer sein!
3. Kamm oder Bürste?
Ganz klar: Kamm! Mit Bürsten rupfe ich mir nur Haare raus, sie ziepen und sind schlecht händel- und transportierbar. Und außerdem ist ein guter Kamm viel haarfreundlicher! Ich benutze übrigens einen gratfreien Kautschuk-Kamm von Hercules Sägemann. Der ist wasserfest und auch nach Jahren intensiver Nutzung noch wie neu. Außerdem habe ich, wenn mal etwas Feinarbeit gefragt ist, einen sehr feinen Holzkamm von TAN's.
4. Noble Blässe oder Bräune?
Da habe ich keine Wahlmöglichkeit: Selbst nach vier Wochen im Süden bei strahlendem Sonnenschein und täglichem Strandbesuch bleibt meine Alabasterhaut schneeweiß!
5. Welches ist Deine Lieblingsfarbe?
Wenn ihr im tiefsten Wald, wenn die Sonne scheint, nach oben guckt: All die verschiedenen Grünschattierungen der Blätter, durch die die Sonne scheint...Dieses Zusammenspiel aus allen Grüntönen liebe ich abgöttisch! ALso sage ich mal "Grün".
6. Tee oder Kaffee?
Kakao :P! Ich bin kein Tee- oder Kaffee-Fan. Höchstens mal eine Tasse Earl Gray mit Milch-eben englisch! Aber auch das nur im Winter.
7. Dein bester und Dein sinnlosester Kauf 2013?
Mein bester war das Golden heart Aloe Vera Duschgel-ich hatte noch nie so schöne Haare! Mein sinnlosester war ein Kopfmassagebürstchen, dass leider meine Kopfhaut total zerkratzt hat.
da ich die Frage total mochte: 8. Hast Du einen Spitznamen? Woher kommt er?
Oh ja! Viele nennem mich Lou. Ich heiße ja eigentlich nicht Aschblondine (wohl klar), aber Lou hat auch mit meinem Namen im real life nichts zu tun. Aber laut meinen Freunden sehe ich wohl aus wie eine Lou, und deshalb heiße ich für sie so. Das ist schon seit der 5. Klasse so. Ich mag den Namen :-) . Er aht so was elfenhaftes, zartes. Mein eigentlicher Name passt nämlich irgendwie nicht so zu mir, der klingt so streng.
9. Welches ist Deine Lieblingsband?
Pink Floyd! Und Alice Cooper! Und ACDC! Hier sitz ein totaler Fan der 60er und 70er!
10. Welchen Song hast Du zuletzt gehört?
Mein Lieblingslied: "the wall" von Pink Floyd- als Schülerin muss das ja mein Lieblingslied sein ;-).
Das Video:
Es handelt von der Unfähigkeit und Unnötigkeit von Lehrern *lol*.
Meine 10 Fragen
1. Hand aufs Herz- was ist deine kleine Ernährungs-Sünde?
2. Hund oder Katze?
3. Was ist Dein Lieblingsland/Deine Lieblingsstadt?
4. Welche Zeitschrift liest Du am liebsten?
5. Hast Du eine komische/peinliche/nervige Angewohnheit? Welche?
6. Magst Du eher süße Snacks wie Schokolade oder würzige wie Chips?
7. Was war in der Grundschule dein Lieblingsfach und mochtest Du es auf der weiterführenden Schule auch noch?
8. Magst Du Krimis?
9. Welches Lied kannst Du überhaupt nicht leiden?
10. Wenn Du dir alte Fotos aus deinem 14. Lebensjahr ansiehst: Welche Beauty- und Stylingtipps würdest Du deinem früheren Ich geben?
Ich tagge
Heike von haselnussblond- weil ich ihre Kraft gegen den Haarausfall bewundere, und mit ihren Bildern meine Wand tapezieren könnte, weil die einfach wunderschön sind!
Vanessa von haartraumfrisuren- weil ihre Frisurentutorials mich vor mancher Katastrophe bewahrt haben!
Lenja von waldelfentraum- weil ihre Outdoor-Fotos so herrlich anzusehen sind und ich es bewundernswert finde, mit welcher Disziplin sie ihr Sportprogramm verfolgt!
Louisa von growbeyondyourlimits- weil ihre Pflegetipps mich schon vor manchem Bad-hair-day bewahrt haben!
LG,
Aschblondine
Mittwoch, 19. Juni 2013
Moon river...Haare schneiden nach dem Mond?
Huhu!
Es gibt schon komische Dinge auf der Welt: Hydra-X-Energy ultra intense full repair extreme express-shampoos mit zweitausend Silikonen, diese komischen Sendeantennen, die sie in Frankreich an die Notrufsäulen an den Autobahnen machen, Mathelehrer, Deutschlehrer, sonstige Lehrer und-Leute, die ihre Haare nach dem Mond schneiden!
Vor Wochen hatte ich das erste mal davon gehört und fand die Sache erstmal reichlich komisch.
Immerhin lernt man doch am ersten Tag in der Langhaarschule, dass Haare totes Material sind, sich nicht reparieren lassen und es den Haarwurzeln schnurzpipsegal ist, was Du in deinen Haarspitzen anstellst.
(BTW: Klar, wenn deine Spitzen total kaputt sind, kommt das Wachstum unten nicht an, weil es gleicht wegbricht, aber ansonsten beeinflusst Haare schneiden das Wachstum ja-eigentlich!-nicht.)
So.
Und jetzt las ich also im Langhaarnetzwerk doch tatsächlich davon, dass es die Haare dichter Wachsenlassen soll, wenn man im zunehmenden Jungfraumond schneidet, und schneller sollen sie bei Schnitten im zunehmenden Löwenmond wachsen.
Okay, nun, eigentlich glaube ich nicht an Esoterik und Homöopathie und was es da gibt, sondern halte das nur für ein Mittel, den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Übrigens, das Buch "die Wissenschaftslüge" von Ben Goldacre kann ich jedem empfehlen, der sich näher mit all dem beschäftigen mag, dass die Konzerne uns so vorgaukeln. Unglaulich witzig geschriebenes, tolles Buch voller orginal britischen Humor :D.
Aber meine Haare schneide ich ja selbst, also kostet es mich ja nichts.
Und, was kann schlimmstenfalls schon passieren? Richtig, im schlimmsten Fall bringt es nichts, im Besten etwas.
Also werde ich meinen nächsten Trimm (ursprünglich gelpant für den 9.Septemper) auf den 5.September vorziehen, dann steht der Mond im zunehmenden Jungfraumond (=angeblich dichteres Haarwachstum).
Über allzu dünne Haare kann ich mich ja nicht beklagen, auch den Shed bin ich schon fast los und habe nur noch ein paar Haare mehr im Kamm als sonst. Mit meinen 8-8,5cm Zopfumfang habe ich sogar eine leicht überdurchschnittliche (mitteleuropäischer Durchschnitt sind 7cm) Haardicke. Aber dieser Tag war der einzige passende, der zumindest in der Nähe des eigentlich geplanten Trimms lag.
Denn: Im zunehmenden Löwemond kann der Mond nur in der ersten Jahreshälfte stehen, danach gibt es nur noch Tage mit dem abnehmenden Löwemond (laut Mondkalelender gaaanz mies für die Haare!). Dafür finden sich im zweiten Halbjahr viele Tage mit zunehmendem Jungfraumond, dieser kommt dafür in der ersten Jahreshälfte nicht vor. Also ein Halbjahr für Wachstum und eines für Dichte.
Ich werde in Zukunft meinen Trimmplan einfach mit dem Mond absprechen und vieleicht mal eine Mega-Ölkur auf einen Tag legen, an dem der Mond sie gut findet-im schlimmsten Fall bringt es nicht, im Besten etwas!
Und probieren kostet ja nichts.
Mag jemand mitmachen? :-)
Eure Aschblondine
Es gibt schon komische Dinge auf der Welt: Hydra-X-Energy ultra intense full repair extreme express-shampoos mit zweitausend Silikonen, diese komischen Sendeantennen, die sie in Frankreich an die Notrufsäulen an den Autobahnen machen, Mathelehrer, Deutschlehrer, sonstige Lehrer und-Leute, die ihre Haare nach dem Mond schneiden!
Vor Wochen hatte ich das erste mal davon gehört und fand die Sache erstmal reichlich komisch.
Immerhin lernt man doch am ersten Tag in der Langhaarschule, dass Haare totes Material sind, sich nicht reparieren lassen und es den Haarwurzeln schnurzpipsegal ist, was Du in deinen Haarspitzen anstellst.
(BTW: Klar, wenn deine Spitzen total kaputt sind, kommt das Wachstum unten nicht an, weil es gleicht wegbricht, aber ansonsten beeinflusst Haare schneiden das Wachstum ja-eigentlich!-nicht.)
So.
Und jetzt las ich also im Langhaarnetzwerk doch tatsächlich davon, dass es die Haare dichter Wachsenlassen soll, wenn man im zunehmenden Jungfraumond schneidet, und schneller sollen sie bei Schnitten im zunehmenden Löwenmond wachsen.
Okay, nun, eigentlich glaube ich nicht an Esoterik und Homöopathie und was es da gibt, sondern halte das nur für ein Mittel, den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Übrigens, das Buch "die Wissenschaftslüge" von Ben Goldacre kann ich jedem empfehlen, der sich näher mit all dem beschäftigen mag, dass die Konzerne uns so vorgaukeln. Unglaulich witzig geschriebenes, tolles Buch voller orginal britischen Humor :D.
Aber meine Haare schneide ich ja selbst, also kostet es mich ja nichts.
Und, was kann schlimmstenfalls schon passieren? Richtig, im schlimmsten Fall bringt es nichts, im Besten etwas.
Also werde ich meinen nächsten Trimm (ursprünglich gelpant für den 9.Septemper) auf den 5.September vorziehen, dann steht der Mond im zunehmenden Jungfraumond (=angeblich dichteres Haarwachstum).
Über allzu dünne Haare kann ich mich ja nicht beklagen, auch den Shed bin ich schon fast los und habe nur noch ein paar Haare mehr im Kamm als sonst. Mit meinen 8-8,5cm Zopfumfang habe ich sogar eine leicht überdurchschnittliche (mitteleuropäischer Durchschnitt sind 7cm) Haardicke. Aber dieser Tag war der einzige passende, der zumindest in der Nähe des eigentlich geplanten Trimms lag.
Denn: Im zunehmenden Löwemond kann der Mond nur in der ersten Jahreshälfte stehen, danach gibt es nur noch Tage mit dem abnehmenden Löwemond (laut Mondkalelender gaaanz mies für die Haare!). Dafür finden sich im zweiten Halbjahr viele Tage mit zunehmendem Jungfraumond, dieser kommt dafür in der ersten Jahreshälfte nicht vor. Also ein Halbjahr für Wachstum und eines für Dichte.
Ich werde in Zukunft meinen Trimmplan einfach mit dem Mond absprechen und vieleicht mal eine Mega-Ölkur auf einen Tag legen, an dem der Mond sie gut findet-im schlimmsten Fall bringt es nicht, im Besten etwas!
Und probieren kostet ja nichts.
Mag jemand mitmachen? :-)
Eure Aschblondine
Freitag, 14. Juni 2013
Rewiew: Balea Seidenglanz Spülung Feige und Perle
Seit etwa drei Wochen steht diese Spülung bei mir und ich benutze seit dem-ich gestehe-nur noch sie. Sowohl als erstes als auch als zweites C-obwohl ich KK doch niemals als zweites C verwenden wollte, diese Spülung hat meine Meinung geändert.
An dieser Stelle mal ein ganz großes "Danke" an Anita, die mich mit ihrem Rewiew zum Kauf des Produkts inspiriert hat!
So, beginnen wir mal mit den allgemeinen Infos zum Produkt.
So, jetzt zur Spülung selbst und ihrer Wirkung.
Aus der Flasche kommt sie als reinweiße, schön duftende, cremige Spülung. Sie reicht nach einer Kombination aus Vanille und einer Frucht, und der Geruch ist echt genial! Klar, bei dem ganzen Parfum... Ließe sich so ein Duft nicht auch ohne Parfum an 5.Stelle hinbekommen?
Die Konsistenz ist einsame Spitze, wunderbar zu verteilen, ergiebig, aber kein "wird nie leer"-Produkt. Das ist mir auch ganz angenehm, wenn ein Produkt eeeewig nicht leer wird, mag ich das nicht, aus welchem Grund auch immer. An den Händen ist sie auch nicht oder nur minimal glibschig, das ist auch ein Plus.
In den Haaren fühlt sie sich erstmal irre flutschig an, da habe ich zuerst mal so O.O geguckt. Ausspülen ist kein Problem, alles zügig, wenn auch nicht in überragendem Tempo erledigt. Danach ist dieser übertriebene Flutsch zum Glück auch verschwunden und die Haare sind einfach nur noch angenehm weich.
Getrocknet ist die Ölkur draußen, die Haare schön genährt, aber nicht überpflegt. Hier schafft es die Spülung, die optimale Balance zwischen "Volumen und schönem Fall" und "Glanz, saftige und gepflegte Haare" herzustellen. Für extrem feines Haar könnte sie zu viel sein, für extremes Pferdehaar zu wenig-für Leute mit "Otto-normal-Haaren" wie mich ist sie genau richtig. Daumen hoch!
Der wunderbare Geruch hält sich noch Tage in den Haaren, selbst an Tag 4 schnuppere ich noch etwas davon!
Also, mein Faszit:
Für die INCIS gebe ich dieses mal keine Bewertung. Die KK Spülung müsste gegen NK-Produkte antreten, das fände ich unfair *lol*. KK ist einfach ein anderes paar Schuhe wie NK, jeder muss selbst entscheiden, ob er KK verwenden mag. Sie ist silikonfrei, aber eben etwas chemischer wie NK.
Für die Wirkung gebe ich 8,5 von 10 Punkten-ein solides, angenehmes Produkt mit schöner Wirkung. Ich werde wohl immer eine Flasche im Haus haben, sie ist ein Nachkaufprodukt.
Mittlerweile verwende ich nur noch diese Spülung, sowohl als erstes als auch als zweites C-also gibt es sie doch, die eierlegende Wollmilchsau!
An dieser Stelle mal ein ganz großes "Danke" an Anita, die mich mit ihrem Rewiew zum Kauf des Produkts inspiriert hat!
So, beginnen wir mal mit den allgemeinen Infos zum Produkt.
So sieht sie aus. Der Preis ist läppische 75cent, sie ist NICHT vegan, aber ohne Tierversuche, außerdem ist sie silikonfrei, aber es handelt sich um KK. Ihr bekommt sie in jedem DM.
Die INCI-Liste sieht so aus:
AQUA · CETEARYL ALCOHOL · BEHENTRIMONIUM CHLORIDE · ISOPROPYL PALMITATE · PARFUM · PANTHENOL · DICAPRYLYL ETHER · LAURYL ALCOHOL · ISOPROPYL ALCOHOL · SODIUM BENZOATE · CITRIC ACID · POTASSIUM SORBATE · NIACINAMIDE · HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL · GLYCERIN · FICUS CARICA FRUIT EXTRACT · HYDROLYZED PEARL · MARIS SAL · TOCOPHEROL · PHENOXYETHANOL.
Hm, okay. Okay. Okay. Aber eben nur okay-nicht juhu! Hey, gut, für KK ist die INCI-Liste super, aber ich NK-verwöhntes Mimöschen habe erstmal geschluckt, als ich das gesehen habe.
Wir haben Wasser, Fettalkohole, Kämmbarkeitshilfen, dann in sehr hoher Konzentration Parfüm (m.E. sollte das ganz dringend geändert werden! Allergierisiko und so!) irgendwelche Alkoholverbindungen, Konservierungsmittel, Zitronensäure, Kämmbarkeitshilfen und Konservierungsmittel, Sonnenblumenöl, Glycerin, dann Feigenextrakte, zerhäckselte Perlen in Mini-Mengen, eine Nano-Menge Salz und Vitamin A sowie noch eine Alkoholverbíndung.
Najaaaaa... Ich muss zugeben, von den INCIS bin ich nicht begeistert. Klar, für KK ist das top, super, supercalifragilistiexpialigetisch, aber ein Kritikpunkt ist die extrem hohe Konzentration an Parfum, da würde ich echt dringend was ändern!
Wenn ihr zu Allergien neigt, würde ich nichts riskieren!
Parfum-dahinter kann sich viel verstecken.
Gut finde ich, dass nur wenig Glycerin enthalten ist, das ist mir sehr wichtig.
Die Sache mit den Perlen ist m.E. etwas komisch-was sollen Perlen meinen Haaren bringen?
Den Preis von 75ct finde ich genial-nicht mal 1€ für 250ml Spülung!
Aus der Flasche kommt sie als reinweiße, schön duftende, cremige Spülung. Sie reicht nach einer Kombination aus Vanille und einer Frucht, und der Geruch ist echt genial! Klar, bei dem ganzen Parfum... Ließe sich so ein Duft nicht auch ohne Parfum an 5.Stelle hinbekommen?
Die Konsistenz ist einsame Spitze, wunderbar zu verteilen, ergiebig, aber kein "wird nie leer"-Produkt. Das ist mir auch ganz angenehm, wenn ein Produkt eeeewig nicht leer wird, mag ich das nicht, aus welchem Grund auch immer. An den Händen ist sie auch nicht oder nur minimal glibschig, das ist auch ein Plus.
In den Haaren fühlt sie sich erstmal irre flutschig an, da habe ich zuerst mal so O.O geguckt. Ausspülen ist kein Problem, alles zügig, wenn auch nicht in überragendem Tempo erledigt. Danach ist dieser übertriebene Flutsch zum Glück auch verschwunden und die Haare sind einfach nur noch angenehm weich.
Getrocknet ist die Ölkur draußen, die Haare schön genährt, aber nicht überpflegt. Hier schafft es die Spülung, die optimale Balance zwischen "Volumen und schönem Fall" und "Glanz, saftige und gepflegte Haare" herzustellen. Für extrem feines Haar könnte sie zu viel sein, für extremes Pferdehaar zu wenig-für Leute mit "Otto-normal-Haaren" wie mich ist sie genau richtig. Daumen hoch!
Der wunderbare Geruch hält sich noch Tage in den Haaren, selbst an Tag 4 schnuppere ich noch etwas davon!
Also, mein Faszit:
Für die INCIS gebe ich dieses mal keine Bewertung. Die KK Spülung müsste gegen NK-Produkte antreten, das fände ich unfair *lol*. KK ist einfach ein anderes paar Schuhe wie NK, jeder muss selbst entscheiden, ob er KK verwenden mag. Sie ist silikonfrei, aber eben etwas chemischer wie NK.
Für die Wirkung gebe ich 8,5 von 10 Punkten-ein solides, angenehmes Produkt mit schöner Wirkung. Ich werde wohl immer eine Flasche im Haus haben, sie ist ein Nachkaufprodukt.
Mittlerweile verwende ich nur noch diese Spülung, sowohl als erstes als auch als zweites C-also gibt es sie doch, die eierlegende Wollmilchsau!
Mittwoch, 12. Juni 2013
Getestet und verbannt: Scalpwash
Heute ist Mittwoch, Waschtag, wie jeden Mittwoch und Sonntag. Ich wasche mein Haar 2mal die Woche und bin damit zufrieden, aber zeitlich ist eine Prewash-Kur, Erstes C, Shampoo, ausspülen, nochmal Condi und dann eventuell noch eine Rinse und erst das 6-8-stündige Trocknen eben echt aufwändig. Am Sonntag kein Problem-da habe ich alle Zeit der Welt. Am Mittwoch aber kann ich ja schlecht mit Haarkur auf dem Kopf in der Schule sitzen! Also wollte ich heute Morgen mal Scalpwashen, um das zu testen. Was Scalpwash ist und wie es funktioniert, habe ich hier schon mal beschrieben.
Okay, also, heute Morgen ab unters Waschbecken mit dem Kopf, Wasser drauf, Shampoo drauf, massieren, Shampoo ausspülen und trockentupfen. Ein paar mal wäre mir mein Zopf fast ins Wasser gefallen, aber sonst keine Probleme.
So. Nach einer dreiviertel Stunde, die ich dann mit dem Waschzopf rumgelaufen bin, um den Ansatz trocknen zu lassen war dann der ganze Zopf triefnass, das Wasser ist runtergelaufen. Doof. Dann also auf mit dem Zopf (Wo zum Teufel kommt das ganze Wasser her???) und versucht, die Haare zu entwirren, was dafür gesorgt hat, das ich zu spät kam, weil der ganze Ansatz ein RIESENknoten war. Zum Teil echte Monster ein paar Zentimeter vom Scheitel entfernt! Einen Knoten musste ich rausschneiden!
O.O
Dann also die noch immer nassen Haare zum Zopf verpackt und gehofft, das sie in der Schule trocknen.
Zusammengefasst: Statt Schonung Haarmord.
Das mache ich definitiv nie wieder!
In Zukunft wasche ich lieber, wenn ich aus der Schule komme, und lasse dann über Nacht trocknen, und mache eine Komplettwäsche mit CWC und allem drum und dran.
Habt ihr Erfahrungen mit Scalpwash?
Okay, also, heute Morgen ab unters Waschbecken mit dem Kopf, Wasser drauf, Shampoo drauf, massieren, Shampoo ausspülen und trockentupfen. Ein paar mal wäre mir mein Zopf fast ins Wasser gefallen, aber sonst keine Probleme.
So. Nach einer dreiviertel Stunde, die ich dann mit dem Waschzopf rumgelaufen bin, um den Ansatz trocknen zu lassen war dann der ganze Zopf triefnass, das Wasser ist runtergelaufen. Doof. Dann also auf mit dem Zopf (Wo zum Teufel kommt das ganze Wasser her???) und versucht, die Haare zu entwirren, was dafür gesorgt hat, das ich zu spät kam, weil der ganze Ansatz ein RIESENknoten war. Zum Teil echte Monster ein paar Zentimeter vom Scheitel entfernt! Einen Knoten musste ich rausschneiden!
O.O
Dann also die noch immer nassen Haare zum Zopf verpackt und gehofft, das sie in der Schule trocknen.
Zusammengefasst: Statt Schonung Haarmord.
Das mache ich definitiv nie wieder!
In Zukunft wasche ich lieber, wenn ich aus der Schule komme, und lasse dann über Nacht trocknen, und mache eine Komplettwäsche mit CWC und allem drum und dran.
Habt ihr Erfahrungen mit Scalpwash?
Montag, 10. Juni 2013
Mal zwischendurch-kleine Etappensiege über den leichten Shed.
Ein paar kleine Etappensiege kann ich mittlerweile feiern, wenn es um den aktuellen leichten Shed geht. Der erste kleine Sieg war gestern, die Anzahl der ausgefallenen Haare war-trotz Waschtag!- knapp unter 60, was so in etwa bei meinem Normalwert für Waschtage vor dem Shed liegt :-). Zum Vergleich: Letzten Mittwoch waren am Waschtag gut 150 Haare von meinem Kopf gefallen.Den zweiten kleinen Sieg konnte ich heute Morgen verbuchen, ich hatte nur 4 Haare im Kamm :-D!
Klar, nach zwei kleinen Erfolgen ist es für eine Entwarnung noch vieeeel zu früh. Wenn es sich zwei Wochen lang wieder auf Normalwerten einpendelt, dann gebe ich Entwarnung, aber nicht nach einem Tag.
Trotzdem-solche kleinen Siege sind es, die einem Kraft geben.
Was sind eure "kleinen Siege" über Haarprobleme wie trockene Spitzen, Frizz, Sheds oder was auch immer?
Klar, nach zwei kleinen Erfolgen ist es für eine Entwarnung noch vieeeel zu früh. Wenn es sich zwei Wochen lang wieder auf Normalwerten einpendelt, dann gebe ich Entwarnung, aber nicht nach einem Tag.
Trotzdem-solche kleinen Siege sind es, die einem Kraft geben.
Was sind eure "kleinen Siege" über Haarprobleme wie trockene Spitzen, Frizz, Sheds oder was auch immer?
Sonntag, 9. Juni 2013
Überpflegte Haare und wie man das Problem wieder loswird
"Überpflegt" ist ein Begriff, den man öfters mal hört. Und in den letzten Wochen hatte ich deses Problem auch!
Grob kann man sagen, dass jemand, der über "überpflegte" Haare klagt, eines dieser Probleme hat:
1. Build-up
Silikone und Glycerin (Alverde!) lagern sich auf Dauer am Haar ab. Sobald eine bestimmte Menge am Haar klebt, sieht es strähnig aus und wirkt oft nach dem Waschen noch fettiger als davor. Mit "Pflege" hat das aber nichts zu tun: Weder Silikon noch Glycerin pflegen das Haar. Glycerin kann, in geringen Mengen, zwar noch feuchtigkeitsbewahrend sein, aber große Mengen wirken austrocknend.
2. Ölkur/sonstige Haarkur ging nicht raus
Logischerweise, Öl oder Haarkuren lassen das Haar, wenn sie nicht ausreichend ausgewaschen werden, fettig erscheinen.
Hier kann man von Pflege sprechen: Handelte es sich um eine Ölkur, ist es für eure Haare super. Wenn ihr nicht unter die Leute müsst, könnt ihr das Öl auch gerne ohne weitere Wäsche drinlassen, bis der nächste reguläre Waschtag ansteht. Bei gekauften Kuren wirken eventuell einzelne INCIS (Alkohol, Glycerin) auf lange Zeit gesehen austrocknend.
3. Zu reichhaltiges Leave-in, zu reichhaltige Spülung
Auch hier, ganz einfach: Das Produkt war zu reichhaltig oder ihr habt zuviel davon benutzt, es konnte nicht alles vom Haar aufgenommen werden und nun habt ihr strähnige Haare.
Wichtig ist, Spülungen immer sehr gründlich auszuwaschen, da bei Spülungen gerne mal einzenle INCIS etwas dubios sind. War der Übeltäter also eine Spülung mit nicht 100% tollen INCIS, würde ich zu einer weiteren Wäsche raten. Wenn es allerdings eine gute Spülung oder ein gutes Leave-in war, und ihr nicht unter die Leute müsst, könnt ihr es auch einfach als Haarkur betrachten und bis zur nächsten regulären Wäsche drinnenlassen.
4. Übersättigung
Das ist die eigentliche Überpflegung. Man verwendet z.B. seit fünf Monaten immer das gleiche Öl. Immer. Dann sind die Haare irgendwann mit diesem Öl versorgt und nehmen es nicht mehr auf. Ergebnis: Selbst nach Minimalmengen strähnige Haare.
Das kann natürlich auch für gekaufte Kuren, Spülungen und Leave-Ins gelten. Shampoos können jedoch eigentlich keine übersättigten Haare hervorrufen, weil Shampoos reinigend sind und nicht pflegend. Im Shampoo enthaltene Öle machen das Shampoo milder, weil ein Teil der Tenside mit dem Öl beschäftigt ist statt auf das Sebum loszugehen, aber wie gesagt, das Öl wird von den Tensiden vernichtet. Shampoos pflegen nicht, und das ist gut so, denn sonst würden sie nicht reinigen!
Ein weiterer Grund kann es sein, dass man es in letzter Zeit mit den Kuren und co etwas übertrieben hat und nun die Haare einfach nichts mehr brauchen und strähnig und schlapp herunterhängen, sobald ihr auch nur einen Tropfen Pflege hinzufügt.
Wie löst man das Problem nun?
Also, wenn ihr einen Build-up habt, steigt ihr am besten auf eine Silikon- und Glycerinfreie Haarpflege um. Nach einigen Wäschen (Silikon) oder 1-2 Wäschen (Glycerin) ist das Problem Vergangenheit.
Hat man die Haarkur nicht rausbekommen, empfielt es sich, einfach nochmal zu waschen. Spülung löst übrigens Ölkuren oft besser als Shampoo! Man kann in schlimmen Fällen auch ein bisschen Shampoo in die Längen geben.
Hat man eine zu reichhaltige Spülung erwischt oder das Leave-in überdosiert, hilft eine Wäsche. Logischerweise mit einer leichteren Spülung waschen und nicht mit der Spülung, die das Problem verursacht hat ;-).
Die Übersättigung wird mit ein bisschen Shampoo in den Längen eleminiert, und in Zukunft einfach etwas weniger Kuren oder das Öl auch mal wechseln.
Sollte eure Problem wirklich extrem sein und eure Haare vor Fett triefen, könnte eine Natronwäsche helfen: Einen halben Teelöffel Natron (aus dem DM; Kaiser Natron) in 1l Wasser auflösen, über den Kopf kippen, ausspülen und eine saure Rinse hinterher´(1 EL Essig oder Zitronensaft pro 2,5dH eures Wassers, Wasserhärte einfach ergoogeln!).
Mein Problem hat ein bisschen Shampoo in den längen gelöst. Offenbar reicht eine Ölkur auch vor jeder zweiten Wäsche :-).
Grob kann man sagen, dass jemand, der über "überpflegte" Haare klagt, eines dieser Probleme hat:
1. Build-up
Silikone und Glycerin (Alverde!) lagern sich auf Dauer am Haar ab. Sobald eine bestimmte Menge am Haar klebt, sieht es strähnig aus und wirkt oft nach dem Waschen noch fettiger als davor. Mit "Pflege" hat das aber nichts zu tun: Weder Silikon noch Glycerin pflegen das Haar. Glycerin kann, in geringen Mengen, zwar noch feuchtigkeitsbewahrend sein, aber große Mengen wirken austrocknend.
2. Ölkur/sonstige Haarkur ging nicht raus
Logischerweise, Öl oder Haarkuren lassen das Haar, wenn sie nicht ausreichend ausgewaschen werden, fettig erscheinen.
Hier kann man von Pflege sprechen: Handelte es sich um eine Ölkur, ist es für eure Haare super. Wenn ihr nicht unter die Leute müsst, könnt ihr das Öl auch gerne ohne weitere Wäsche drinlassen, bis der nächste reguläre Waschtag ansteht. Bei gekauften Kuren wirken eventuell einzelne INCIS (Alkohol, Glycerin) auf lange Zeit gesehen austrocknend.
3. Zu reichhaltiges Leave-in, zu reichhaltige Spülung
Auch hier, ganz einfach: Das Produkt war zu reichhaltig oder ihr habt zuviel davon benutzt, es konnte nicht alles vom Haar aufgenommen werden und nun habt ihr strähnige Haare.
Wichtig ist, Spülungen immer sehr gründlich auszuwaschen, da bei Spülungen gerne mal einzenle INCIS etwas dubios sind. War der Übeltäter also eine Spülung mit nicht 100% tollen INCIS, würde ich zu einer weiteren Wäsche raten. Wenn es allerdings eine gute Spülung oder ein gutes Leave-in war, und ihr nicht unter die Leute müsst, könnt ihr es auch einfach als Haarkur betrachten und bis zur nächsten regulären Wäsche drinnenlassen.
4. Übersättigung
Das ist die eigentliche Überpflegung. Man verwendet z.B. seit fünf Monaten immer das gleiche Öl. Immer. Dann sind die Haare irgendwann mit diesem Öl versorgt und nehmen es nicht mehr auf. Ergebnis: Selbst nach Minimalmengen strähnige Haare.
Das kann natürlich auch für gekaufte Kuren, Spülungen und Leave-Ins gelten. Shampoos können jedoch eigentlich keine übersättigten Haare hervorrufen, weil Shampoos reinigend sind und nicht pflegend. Im Shampoo enthaltene Öle machen das Shampoo milder, weil ein Teil der Tenside mit dem Öl beschäftigt ist statt auf das Sebum loszugehen, aber wie gesagt, das Öl wird von den Tensiden vernichtet. Shampoos pflegen nicht, und das ist gut so, denn sonst würden sie nicht reinigen!
Ein weiterer Grund kann es sein, dass man es in letzter Zeit mit den Kuren und co etwas übertrieben hat und nun die Haare einfach nichts mehr brauchen und strähnig und schlapp herunterhängen, sobald ihr auch nur einen Tropfen Pflege hinzufügt.
Wie löst man das Problem nun?
Also, wenn ihr einen Build-up habt, steigt ihr am besten auf eine Silikon- und Glycerinfreie Haarpflege um. Nach einigen Wäschen (Silikon) oder 1-2 Wäschen (Glycerin) ist das Problem Vergangenheit.
Hat man die Haarkur nicht rausbekommen, empfielt es sich, einfach nochmal zu waschen. Spülung löst übrigens Ölkuren oft besser als Shampoo! Man kann in schlimmen Fällen auch ein bisschen Shampoo in die Längen geben.
Hat man eine zu reichhaltige Spülung erwischt oder das Leave-in überdosiert, hilft eine Wäsche. Logischerweise mit einer leichteren Spülung waschen und nicht mit der Spülung, die das Problem verursacht hat ;-).
Die Übersättigung wird mit ein bisschen Shampoo in den Längen eleminiert, und in Zukunft einfach etwas weniger Kuren oder das Öl auch mal wechseln.
Sollte eure Problem wirklich extrem sein und eure Haare vor Fett triefen, könnte eine Natronwäsche helfen: Einen halben Teelöffel Natron (aus dem DM; Kaiser Natron) in 1l Wasser auflösen, über den Kopf kippen, ausspülen und eine saure Rinse hinterher´(1 EL Essig oder Zitronensaft pro 2,5dH eures Wassers, Wasserhärte einfach ergoogeln!).
Mein Problem hat ein bisschen Shampoo in den längen gelöst. Offenbar reicht eine Ölkur auch vor jeder zweiten Wäsche :-).
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